Sonderpädagogische Diagnose- und Förderklassen

 

 

Zielsetzung der Diagnose- und Förderklassen:

Ziel der DFK ist es, durch diagnose- und fördergeleiteten Unterricht den Förderbedarf der Kinder in den Bereichen Lernen, Sprache und Verhalten zu erkennen, zu mildern oder zu beheben.

 

Für welche Kinder ist die DFK der richtige Förderort?

In die DFK können Kinder aufgenommen werden,

  • die schon im Vorschulalter deutliche Entwicklungsverzögerungen aufweisen.
  • die im Bereich Lernen, Sprache und / oder Verhalten einen hohen Förderbedarf aufweisen, der mit den Mitteln der Grundschule nicht gedeckt werden kann.
  • die innerhalb der Jahrgangsstufen 1 und 2 an der Grundschule nicht mit genügendem Erfolg am Unterricht teilnehmen konnten.

Manchmal ist die DFK auch der richtige Förderort für Kinder,

  • die wegen mangelnder Schulreife bei der Schuleinschreibung der allgemeinen Schule vom Schulbesuch zurückgestellt worden sind.

 

Wie sind Diagnose- und Förderklassen organisiert?

Am SFZ werden die 1. und 2. Jahrgangsstufe als Diagnose- und Förderklassen geführt. Sie weden in der Regel um ein eingeschobenes Jahr 1A (nach der 1. Jahrgangsstufe) erweitert, wenn Diagnose- und Fördermaßnahmen für die Schülerinnen und Schüler ein weiteres Jahr erfordern.

In der Diagnose- und Förderklassen wird nach dem Lehrplan der Grundschule unterrichtet. In den dreijährigen Diagnose- und Förderklassen wird der Stoff von zwei Grundschuljahren auf drei Jahre verteilt.

Für die Schülerinnen und Schüler, die die dreijährige DFK besucht haben, verlängert sich die Schulpflichtzeit um ein Jahr.

 

Wie werden Kinder in die DFK aufgenommen?

Die Aufnahme in die DFK erfolgt (nach BayEUG) grundsätzlich nach Anmeldung an der zuständigen Grundschule. Voraussetzung ist ein sonderpädagogisches Gutachten, das einen erheblichen sonderpädagogischen Förderbedarf beschreibt und das Förderzentrum als geeigneten Förderort benennt. (Dieses Gutachten kann vom SFZ erstellt werden)

 

Was sind die Aufgabenfelder der DFK?

Wichtige Aufgabenfelder sind:

  • Diagnosegeleitete Erziehung, Unterricht und Förderung, die sich an den individuellen Bedürfnissen jedes einzelnen Kindes orientiert
  • Entwicklungsrückstände durch einen ganzheitlichen Unterricht, der alle Sinneskanäle anspricht, aufholen
  • Durch Differenzierung und Individualisierung Stärken fördern und Schwächen ausgleichen
  • enge Zusammenarbeit mit Fachdiensten
  • enge Zusammenarbeit mit den Eltern (Schullaufbahnberatung und Beratung zum Schulwechsel)


Wie wird in Diagnose- und Förderklassen gearbeitet??

  • Unterricht in Klassen mit durchschnittlich 12 SchülerInnen
  • Stundenweise Differenzierung durch eine weitere Fachkraft
  • Handlungsorientierter  Unterricht
  • Soziales Lernen
  • Lernen mit allen Sinnen
  • Lernerfahrungen mit dem Computer
  • selbständiges und individuelles Lernen in offenen      
  • Unterrichtssituationen

  
Zielsetzung ist es, die Stärken jedes Kindes zu entdecken und ihm zu individuellen Lernfortschritten zu verhelfen – mit den für ihn richtigen Methoden und in der für ihn angemessenen Zeit?

 

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