Sozialzielekatalog

1) Unser Ansatz

Zugrunde liegt unsere Annahme, dass Schüler sich regelgerecht verhalten, wenn sie genau wissen, was von ihnen erwartet wird und wie positives Verhalten konkret aussieht.
Wichtig ist, dass sich das gesamte Kollegium an das gemeinsam erarbeitete pädagogische Konzept und die Grundsätze hält. So wissen alle Lehrer und auch Schüler, was erwartet werden kann.
Den Schülern wird grundsätzlich mit Hilfe eines positiven Feedbacks geholfen, sich verantwortlich an die Regeln zu halten.

 

2) Was ist der Sozialzielekatalog?

Es ist ein Lehrgang zur Steigerung sozialer Kompetenzen.
Hier werden die sozialen Verhaltenserwartungen von Schülern und Lehrkräften klar und verständlich formuliert. Regeln und Normen werden hier als einzelne Sozialfertigkeiten formuliert, die in Unterrichtseinheiten thematisiert werden.

 

3) Wie setzen wir ihn um?

Leitfrage: Was kann man von jemandem sehen und hören, der ein bestimmtes Sozialziel erfüllt?
Hierzu gibt es einige Leitgedanken:
1. Warum ist es für die Schüler wichtig, die entsprechende Sozialfertigkeit zu erlernen?
2. Wie schaut die Sozialfertigkeit konkret aus?
3. Wie und wo kann das Sozialziel trainiert werden?

Aufgrund dieser Überlegungen formulieren wir die Ziele konkret aus. Es gibt jeweils 3 Bögen.

1. Bogen:  Zielformulierung, z.B. „Sich grüßen“

2. Bogen: ´Ich sehe', z.B. Blickkontakt, freundliches Gesicht

3. Bogen: ´Ich höre', ´z.B. ´Hallo (Name)', ´Guten Morgen, (Name)'

Das Sozialziel wird dann jeweils an unserem Sozialziele-Center in der Aula ausgehängt.

Das Feedback an die Schüler wird täglich, evtl. auch mehrmals am Tag, in der Klasse mittels der Vergabe von Smileys praktiziert.

 

4) Unsere Sozialziele

Das sind zum Beispiel:

• Sich grüßen
• Am Aufstellplatz aufstellen
• Verhalten in der Pause
• Höflich sein
• Umgang mit Wut und Ärger
• Ein guter Lernpartner sein
• Wertschätzender Umgang
• Einen Streit meistern

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